lunes, 16 de junio de 2008

Canción de Cuna. Mozart


Friedrich Wilhelm Gotter, Leipzig 1795

WIEGENLIED

Schlafe, mein Prinzchen, schlaf ein!
Es ruh'n Schäfchen und Vögelein.
Garten und Wiese verstummt,
Auch nicht ein Bienchen mehr summt.
Luna mit silbernem Schein
Gucket zum Fenster herein.
Schlafe beim silbernem Schein,
Schlafe, mein Prinzchen, schlaf ein,
Schlaf ein, schlaf ein!

Alles im Schlosse schon liegt
Alles in Schlummer gewiegt;
Reget kein Mäuschen sich mehr
Keller und Küche sind leer
Nur in der Zofe Gemach
Tönet ein schmachtendes Ach
Was für ein Ach mag dies sein?
Schlafe, mein Prinzchen, schlaf ein
Schlaf ein, schlaf ein.

Wer ist beglückter als Du?
Nichts als Vergnügen und Ruh.
Spielwerk und Zucker vollauf,
Und noch Karossen im Lauf.
Alles besorgt und bereit,
Daß nur mein Prinzchen nicht schreit.
Was wird das künftig noch sein?
Schlafe mein Prinzchen, schlaf ein.
Schlaf ein, schlaf ein.

Una versión de Hayley Westenra: